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Telefon: (09525) 209

Konzeption



Konzeption
 
 
 
 
 
Evangelische Kindertageseinrichtung ‚DIE ARCHE‘
Kindertageseinrichtung der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Königsberg i. Bay.
Alleestraße 5, 97486 Königsberg
Telefon 09525 209, Fax 09525 981564
http://www.arche-koenigsberg.de
info@arche-koenigsberg.de
 


Die Konzeption - Spiegelbild unserer Arbeit  

Eine Konzeption ist im Bayerischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz als Bestandteil der Betriebserlaubnis jeder Kindertageseinrichtung festgeschrieben. Die vorliegende Konzeption wurde in Zusammenarbeit aller Mitarbeiterinnen erstellt und ist somit für alle verbindlich.
Für zukünftige Mitarbeiter-/ innen ist sie Orientierungshilfe und Arbeitsgrundlage.
Für Eltern, die für ihr Kind eine Kindertageseinrichtung auswählen wollen, soll diese Schrift  ausführliche Informationen zur Verfügung stellen und ihnen bei ihrer Entscheidung helfen. Mit der Anmeldung ihres Kindes in der ARCHE erkennen die Eltern diese Konzeption an.
Die Konzeption zeigt die Arbeit mit den Kindern und mit ihren Familien, die Arbeit der pädagogischen Mitarbeiter, die Zusammenarbeit mit dem Träger und der Kirchengemeinde, mit anderen pädagogischen Einrichtungen und der Öffentlichkeit auf, reflektiert sie und stellt diese schriftlich dar.
Dabei wollen wir sowohl über die äußeren Rahmenbedingungen informieren als auch unseren ganzheitlichen, an christlichen Normen und Werten ausgerichteten, pädagogischen Ansatz transparent machen.
Die Konzeption der ARCHE soll keine theoretische Abhandlung sein, sondern ein Spiegelbild des lebhaften Alltags in unserer Einrichtung.
Die vorliegende Konzeption sehen wir nicht als ein einmal geschriebenes Dokument, sondern als die Grundlage unserer täglichen Arbeit, die immer wieder selbstkritisch zu überdenken und zu aktualisieren ist.
                                                                                                                                                                                                                                                                    März 2018                                                                                                                                                                                                                                  
 
Unser Leitbild
Leitsatz
„Hilf mir es selbst zu tun“ und „Lernen wie man lernt“
Die Erzieherinnen sind Vorbild und Wegbegleiter bei diesem Prozess.
Sie schaffen die Basis, um Nähe und Beziehungen zu ermöglichen.
Sie geben aber auch Strukturen vor und zeigen Grenzen auf, um dem Kind Sicherheit zu gewähren.
Aktuelles Wissen ist nur in einem Prozess des lebenslangen Lernens zu erwerben. Ziel ist es deshalb, den Kindern Kompetenzen des Wissenserwerbs zu vermitteln, die sie zu lebenslangem Lernen befähigen.
Leitziele
Mit einer ganzheitlichen Erziehung möchten wir in der Evang. Kindertageseinrichtung „Die Arche“ den Grundstein dafür legen, dass die Kinder sich zu verantwortungsbewussten, schöpferischen und selbständigen Menschen entwickeln. Wir vermitteln ihnen  „Bausteine“ fürs tägliche Leben, die ihr Selbstvertrauen stärken und sie zu mündigen Menschen machen.
  • Die „Arche“ bietet den Kindern Geborgenheit und Hinführung zur Gemeinschaftsfähigkeit.
  • In dieser Gemeinschaft werden die Kinder mit ihren Stärken und Schwächen angenommen und getragen.
  • Wegweisend ist für uns eine christliche Grundhaltung, Gottes Liebe drückt sich auch darin aus, alle willkommen zu heißen.
  • Ein ganz besonderes Anliegen ist uns das Miteinander von behinderten und nichtbehinderten Kindern.
Bild vom Kind
Die Kindheit ist das Fundament unseres Lebens und Seins, die Zeit, in der sich alle Anlagen entfalten und entwickeln. Hier werden die Bausteine für das spätere Leben geformt und aufeinander aufgebaut. Unsere Aufgabe als Erzieher besteht darin, das Kind auf  diesem Lebensabschnitt, in diesen ersten Lebensjahren, fördernd und anregend zu begleiten. Wir müssen ihm helfen seine wachsenden Fähigkeiten zu erproben, seine Grenzen auszuloten und es dabei entdecken, ausprobieren und „selber machen“ zu lassen.
Jedes Kind ist einmalig und unverwechselbar, ist anders als andere Kinder und wird so auch angenommen und akzeptiert. Es ist ein eigenständiges Individuum mit Stärken und Schwächen, mit besonderen Bedürfnissen, mit individuellen Gefühlen und Erfahrungen.
Der Ausgangspunkt jedes pädagogischen Handelns und die erzieherische Grundhaltung werden bestimmt vom Vertrauen des Erwachsenen in die Fähigkeiten und Möglichkeiten jedes einzelnen Kindes und in seinen Kräften die ihm innewohnen.
Im Bildungsgeschehen nehmen Kinder eine aktive Gestalterrolle bei ihren Lernprozessen ein, sie sind Akteure mit eigenen Gestaltungsmöglichkeiten.
Jedes Kind bietet ein Spektrum einzigartiger Besonderheiten durch sein Temperament, seine Anlagen, Stärken, Bedingungen des Aufwachsens, seine Eigenaktivitäten und sein Entwicklungstempo. Die Entwicklung erweist sich als umfassendes, individuell verlaufendes Geschehen.
Alle pädagogischen Ziele und Absichten sind auf die eigenaktive Entwicklung des Kindes gerichtet, die vom Erwachsenen, im Sinne einer Orientierungshilfe, behutsam unterstützt, gefördert und bestärkt wird.
 
A      Unsere Kindertageseinrichtung
1.      Der Träger stellt sich vor
Träger unserer Evangelischen Kindertageseinrichtung  „Die ARCHE“ ist die Evangelisch - Lutherische Kirchengemeinde Königsberg. Die Kirchengemeinde wird vertreten durch den Kirchenvorstand: Der Pfarrer und acht gewählte Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher. Aus diesem Gremium bildet der Pfarrer mit drei Mitgliedern den Kindergartenausschuss.
In allen Belangen ist der örtliche Pfarrer persönlich erster Ansprechpartner der Tageseinrichtung und Verbindung zu den anderen Mitgliedern im Kindergartenausschuss. Gemeinsam werden dann Entscheidungen getroffen.
 
1.1    Die Kindertageseinrichtung als Teil der Kirchengemeinde
Warum betreibt die evangelische Kirchengemeinde Königsberg eine Kindertageseinrichtung? Mehr als 80% des Haushaltsplanes haben mit der Kindertageseinrichtung zu tun. Etwa ein Viertel aller Spenden wird für die Kindertageseinrichtung gebraucht. Einen wesentlichen Teil seiner Arbeitszeit verbringt der evangelische Pfarrer  mit den Belangen des Kindergartens. Lohnt sich denn dieser Aufwand?
Unsere Kirchengemeinde hat verschiedene Gründe, sich sorgfältig um die Kindergartenarbeit zu bemühen:
1.  Der Großteil der Kinder sind in unserer Gemeinde getauft worden. Dabei haben die Eltern versprochen, dass „sie ihr Kind in der Verantwortung vor Gott erziehen wollen und ihm helfen, dass es ein lebendiges Glied der Gemeinde Jesu Christi bleibt“. Mit dieser Aufgabe können wir die Eltern nicht alleine lassen, und so ist die Begleitung der religiösen Erziehung ein großes Anliegen. Und wir tragen diese Verantwortung gerne mit.
2.  Kinder- und Jugendarbeit gehören zu den Aufgaben einer Kirchengemeinde. Neben dem Taufgespräch, einer Krabbelgruppe in unseren Räumen, dem Kindergottesdienst und den Jugendgruppen ist der Kindergarten ein wesentlicher Teil unseres Angebotes an die Familien, damit sie sich in unserer Kirche zu Hause fühlen können. Oft wird mit der Gestaltung der Taufkerze schon die erste Verbindung zwischen Kindergarten und Familie hergestellt. Gemeinsame Familiengottesdienste zeigen deutlich: Die ARCHE ist ein Teil der Gemeinde.
3.  Gerade in unserer Region ist es oft notwendig, dass beide Elternteile erwerbstätig sind. So ist es unsere diakonische Aufgabe, durch verantwortungsvolle Betreuung der Kinder den Müttern und Vätern die Arbeit in ihrem Beruf zu erleichtern. Für Alleinerziehende gilt das in besonderem Maße. Auch deshalb fragen wir regelmäßig den Bedarf für unsere Öffnungszeiten ab, damit wir flexibel reagieren können. So ist z.B. unsere Krippe in unserer Region eines der ersten Angebote dieser Art gewesen. Sicher fühlen wir uns dann auch als Anwalt der Kinder, die wir nicht überfordern möchten.
4.  Dieser Dienst darf nicht nur den Menschen aus der eigenen Kirchengemeinde zugutekommen. Wir tragen auch die Verantwortung für die kleinen Gemeinden ringsherum mit. Somit ist unsere Evangelische Kindertageseinrichtung eigentlich die Einrichtung für alle neun Königsberger Evangelischen Kirchengemeinden.      
Die ökumenische Zusammenarbeit ist sehr gut: Ein Teil unserer Mitarbeiterinnen ist Glied der katholischen Kirche, und viele Andachten im Kindergarten werden gemeinsam mit unserer Schwesterkirche gestaltet.
Wir sind natürlich kirchenfernen Familien gegenüber tolerant, dabei  ist es auch eines unserer Ziele, durch gute Arbeit die Kirche bekannt zu machen und für sie zu werben.
So ergeben sich viele Gelegenheiten des persönlichen Kontaktes zum Pfarrer und der Gemeinde und dies nicht nur für die Kinder.

1.2    Lage und Struktur        
Königsberg ist ein kleines, von mittelalterlichem Fachwerk geprägtes Städtchen mit etwa 3800 Einwohnern am Rande der Haßberge (Unterfranken). Unsere Kindertageseinrichtung liegt zwischen der Altstadt und einem großen Siedlungsgebiet. In nächster Nachbarschaft befinden sich die Grundschule und die Turnhalle, das städtische Hallenbad und die Stadthalle. Das Grundstück liegt zurückgesetzt hinter der Schule an keiner befahrenen Straße.
Stark geprägt wird Königsberg durch die ortsansässige Kunststoffrohr- und Beleuchtungsindustrie mit etwa 1100 Beschäftigten.
Etwa ein Drittel der Kinder wird aus den umliegenden eingemeindeten Ortsteilen mit Bussen zu uns gebracht: Aus dem Unterland kommen die Kinder aus Hellingen, Holzhausen, Junkersdorf, Römershofen und Unfinden; aus dem Oberland besuchen Kinder aus Altershausen, Bühl, Dörflis, Hofstetten, Köslau und Kottenbrunn unsere Kindertageseinrichtung.
Bis zu 107 Kinder im Alter von null bis sechs Jahren finden einen Platz in unserer Einrichtung. Im vorderen Flügel unseres Hauses befinden sich zwei Gruppenräume mit einem Funktionsraum. Dieser Raum wird je nach aktuellen Projekten ausgestattet und benutzt. Dieser Zwischenraum ist sehr wichtig, da er die Öffnung der Kinder zueinander darstellt. So entstehen Kinderfreundschaften und Spielgemeinschaften während der Freispielzeit.
Im hinteren Flügel befindet sich der Krippenbereich mit Gruppenzimmer, Schlaf-, und Ruhebereich. Ein anschließender Gruppenraum wird je nach Bedarf für Kinder zwischen zweieinhalb und drei Jahren,
genutzt.
Im ersten Stock der Kita befinden sich das Personalzimmer, ein Elternsprechzimmer und ein Raum für Kleingruppenarbeit.
Außerdem  gibt es einen Mehrzweckraum, einen Turnraum, eine große Küche mit einer Kinderkochzeile und großen Sitzecke.
Im großen  Garten laden viele Spielgeräte, ein großer Sandkasten, eine Matschecke mit Wasserstelle, eine Wackelbrücke, ein Reck und ein Tunnel die Kinder zum Bewegen und Spielen ein. Der weitläufige Garten mit verschiedenen Bäumen, Büschen und Beerensträuchern bietet den Kindern viele Berührungspunkte mit der Natur in allen Jahreszeiten.
Ein weiterer Spielbereich für unsere Krippenkinder  befindet sich  im Eingangsbereich unserer Tagesstätte. Die Spiel- und Bewegungsgeräte sind für die Bedürfnisse der Kleinkinder ausgerichtet.
Hinter dem Eingang ist der Abstellraum für  den Krippen- und Kinderwagen zu finden. In einem Gartenhaus sind die verschiedenen Spielgeräte und Fahrzeuge der Krippenkinder untergebracht
 
2       Rahmenbedingungen
2.1    Das Bayerische Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz (BayKiBiG)
Art. 10 Auftrag zur Bildung, Erziehung und Betreuung in Kindertageseinrichtungen
(1)       Kindertageseinrichtungen bieten jedem einzelnen Kind vielfältige und Entwicklungsangemessene Bildungs- und Erfahrungsmöglichkeiten, um beste Bildungs- und Entwicklungschancen zu gewährleisten, Entwicklungsrisiken frühzeitig entgegenzuwirken sowie zur Integration zu befähigen. Eine angemessene Bildung, Erziehung und Betreuung ist durch den Einsatz von ausreichendem und qualifiziertem Personal sicherzustellen.
(2) Die Kinder sollen entwicklungsangemessen an Entscheidungen zum Einrichtungsalltag und zur Gestaltung der Einrichtung beteiligt werden.
Art. 13 Grundsätze für die Bildungs- und Erziehungsarbeit in förderfähigen Kindertageseinrichtungen; Bildungs- und Erziehungsziele
(1)       Das pädagogische Personal in förderfähigen Kindertageseinrichtungen hat die Kinder in ihrer Entwicklung zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten zu unterstützen, mit dem Ziel, zusammen mit den Eltern den Kindern die hierzu notwendigen Basiskompetenzen zu vermitteln. Dazu zählen beispielsweise positives Selbstwertgefühl, Problemlösefähigkeit, lernmethodische Kompetenz, Verantwortungsübernahme sowie Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit.
(2)       Das pädagogische Personal in förderfähigen Kindertageseinrichtungen hat die Kinder ganzheitlich zu bilden und zu erziehen und auf deren Integrationsfähigkeit hinzuwirken. Der Entwicklungsverlauf des Kindes ist zu beachten.
(3)       Das Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen legt Bildungs- und Erziehungsziele für förderfähige Kindertageseinrichtungen in der Ausführungsverordnung   (Art. 30) fest.
Leitziel der pädagogischen Bemühungen ist im Sinne der Verfassung der beziehungsfähige, wertorientierte, hilfsbereite, schöpferische Mensch, der sein Leben verantwortlich gestalten und den Anforderungen in Familie, Staat und Gesellschaft gerecht werden kann.
2.2    Aufnahme
•   Krippenkinder von 0-3 Jahren
•   Regelkinder zwischen 3 und 6 Jahren)
2.3    Öffnungszeiten
Unsere Öffnungszeiten richten sich nach den Buchungsstunden der Eltern.
Frühdienst:  Bienengruppe                7:00 Uhr bis   8:30 Uhr
Bienengruppe:                                 8:30 Uhr bis 14:30 Uhr
Schmetterlingsgruppe:                     8:30 Uhr bis 14:30 Uhr
Krippengruppen                               8:00 Uhr bis 14:30 Uhr
Wichtelgruppe                                 8:00 Uhr bis 14:30 Uhr
Spätdienst:  Schmetterlinge            14:30 Uhr bis 16:15 Uhr
                                                     (Freitags bis 15.00 Uhr)
Der Bedarf der Eltern wird rechtzeitig in einer Umfrage ermittelt. Die derzeitigen Öffnungszeiten stehen in unserem aktuellen Infoflyer und auf unserer Homepage.

2.4    Beitrag
Der Beitrag wird vom Träger überprüft und nach den gesetzlichen Vorgaben erhoben. Beitragsänderungen werden vom Träger rechtzeitig bekannt gegeben und können in der Einrichtung erfragt werden. Für Geschwisterkinder wird ein ermäßigter Beitrag berechnet.
Unter bestimmten Voraussetzungen kann der Beitrag ganz oder teilweise vom Jugendamt übernommen werden.
2.5    Ferienregelung / Schließtage
Unsere Kita ist ganzjährig geöffnet.
- Nur an Weihnachten schließen wir bis Dreikönig
- Planungstage finden bei uns an zwei Faschingstagen oder an Brückentagen statt.         
Schließtage werden den Eltern in unserer “Post aus der Arche“  am Jahresbeginn bekannt gegeben.
2.6    Anmeldung
Im Februar oder März finden unsere Anmeldetage für das kommende Betreuungsjahr statt.
Unser Aufnahmeprozess beginnt mit der ersten Kontaktaufnahme und der Einladung zum Gesprächstermin. Selbstverständlich sind auch die Kinder zu diesem Termin eingeladen.
In einer angenehmen Atmosphäre können Fragen beantwortet, Informationen ausgetauscht und die pädagogische Zielsetzung unserer Kindertageseinrichtung aufgezeigt werden.
Je nach Aufnahmedatum werden die Anmeldeunterlagen besprochen und notwendige Formalitäten geklärt.
Nachdem alle Unterlagen der Tagesstätte vorliegen, bekommen die Eltern den Betreuungsvertrag ausgehändigt.
Ist das Aufnahmeverfahren abgeschlossen, beginnt die nächste Phase zum Übergang Elternhaus – Kindertageseinrichtung, das Kennen lernen und Eingewöhnen.
2.7    Aufsicht und Versicherung
Die Aufsichtspflicht der pädagogischen Mitarbeiter beginnt und endet in den Räumen der Kindertageseinrichtung. Ausnahmen bilden u. a. Ausflüge, Spaziergänge und Veranstaltungen.
Die Aufsichtspflicht auf den Hin- und Rückwegen liegt bei dem Personensorgeberechtigten. Für die Kinder besteht gesetzlicher Unfallversicherungsschutz. Unfälle auf dem Hin- und Rückweg sind der Leitung unverzüglich zu melden.
Für den Verlust und die Beschädigung der Garderobe und sonstige Habe der Kinder wird keine Haftung übernommen. (siehe dazu Kindertageseinrichtungsordnung Punkt 7)
2.8    Essen und Getränke
Gemeinsames Frühstück ca. 9:30 – 10:00 Uhr
Die Kinder bringen ihre Brotzeit und Getränke mit. Zusätzlich wird täglich frischer Tee angeboten. Im Rahmen unserer Gesundheitserziehung, legen wir großen Wert auf eine gesunde Brotzeit. Aus diesem Grund sollen die Kinder keine Süßigkeiten mitbringen.
Gemeinsames Mittagessen 12:30 – 13:00 Uhr
Wir bieten täglich ein warmes Mittagessen an. Die Eltern erhalten einen Speiseplan und können ihr Kind täglich anmelden.
Freie Brotzeit 14:30 – 15:00 Uhr
Die Kinder können je nach Wunsch selbständig entscheiden, ob sie am Nachmittag eine kleine Vesper machen wollen oder nicht.
Aus Umweltschutzgründen möchten wir, dass die Kinder ihre Brotzeit in einer Dose mitbringen.

3       Krippe
3.1    Rahmenbedingungen
Öffnungszeiten:
Täglich von 8:00 Uhr bis 15:00 Uhr (Bitte Buchungszeiten beachten). Sind die Kinder früher oder länger in der Einrichtung, gehen sie in den Früh- oder Spätdienst.
Bringzeit:
Je nach Buchungszeit
Abholzeit:
Je nach Buchungszeit
Mittagszeit.
Ab 12:30 Uhr essen wir gemeinsam. Anschließend ist Mittagsruhe bis 14:00Uhr.
Aufnahme:                                                                                     
Siehe Punkte 2.2 und 2.6
Das inhaltliche Konzept für unsere Krippe erhalten die Eltern bei der Anmeldung.
Beitrag:
Der Beitrag ist in der aktuellen Beitragstabelle festgeschrieben.
Ferien und Schließtage:
Siehe Punkt 2.5
Das brauchen die Kinder von Zuhause:
Essen und Trinken, Ersatzkleidung, Windeln, Feuchttücher,  
Das wird für die Kinder bereitgehalten:
Taschentücher, Einmalhandschuhe, Müllbeutel, Desinfektionsmittel,
Einmalhandtücher, Eigentumskorb,  frischer warmer Tee
3.2    Räumlichkeiten
Den Kindern stehen große helle Gruppenräume zur Verfügung.
Die Einrichtung und das Spielmaterial sind ganz gezielt auf das Alter und die Bedürfnisse von Krippenkindern abgestimmt. Die Kinder sind an allen Stellen gut zu beobachten, aber es gibt viele Rückzugsmöglichkeiten und sehr viel Platz zum Bewegen, Spielen und Kuscheln.
Weiter sind eine Waschgelegenheit, eine Spüle und ein Raum zum Schlafen vorhanden. Unser Toilettenraum mit Wickeltisch und Pflegeartikeln, ist in unmittelbarer Nähe der Krippenräume.
3.3    Eingewöhnungsphasen
Schon beim Aufnahmegespräch sollen die Kinder mit dabei sein und die Räumlichkeiten erkunden und kennen lernen. Die Eltern werden eingeladen, unsere Feste und Veranstaltungen zu besuchen um so   den Kontakt zu unserer Einrichtung  und den Erziehern aufzubauen.
Vor Aufnahme der Kinder finden die ersten Schnupperstunden statt. Eltern und Kinder können gemeinsam in der Krippe spielen und diese erkunden.
Aufnahmezeitpunkt:
•   Die Erzieherin bespricht mit den Eltern die zeitliche Aufnahme des Kindes.
•   Sie sollte nicht unmittelbar vor der Berufstätigkeit oder vor der Geburt eines  Geschwisterchens liegen.
•   Die Eltern sollen sich genügend Zeit nehmen.
•   Nicht alle neuen Eltern und Kinder kommen gleichzeitig zum Eingewöhnen.
•   Die Dauer der Eingewöhnungszeit wird individuell entschieden.
Gewohnheiten der Kinder.
Die Erzieherin bespricht mit den Eltern Gewohnheiten oder Rituale des Kindes.
•   Wie und wann schläft das Kind?
•   Wie ist der Rhythmus beim Essen?
•   Lieblingsspielzeug
•   Was muss bei dem Kind sonst noch beachtet werden? (Krankheiten, Kinderkrankheiten, Allergien..)
•   Wenn möglich sollen die Eltern die ersten Pflegemaßnahmen selbst vornehmen und die Erzieherin schaut zu.
Eingewöhnung nach dem Berliner Modell
In der ersten Woche sind die Kinder nur ca. 1-2 Stunden täglich zum Eingewöhnen da.
Die Eltern und das Kind werden von der Erzieherin begrüßt und in die Gruppe geführt.
Die Erzieherin versucht vorsichtig und ohne drängen über Spielangebote oder Beteiligung am Spiel des Kindes, Kontakt zu ihm aufzunehmen.
Sorgfältige Beobachtung der Interaktion zwischen Elternteil und Kind ist notwendig, um Anhaltspunkte für eine kürzere oder längere Eingewöhnungszeit zu finden.
Bei Bedarf bleiben die Eltern zeitweise noch in der Gruppe, aber verlängern ihre Abwesenheit Stück für Stück. Die Eltern haben dazu die Möglichkeit sich in unserer Einrichtung aufzuhalten. In den ersten Wochen müssen die Eltern telefonisch erreichbar sein.
In der Eingewöhnungsphase legen wir großen Wert auf einen intensiven Austausch mit den Eltern. Besonders in dieser Zeit ist es für uns auch wichtig zu erfahren, ob sich das Verhalten des Kindes zu Hause verändert hat.

4 Das Team
4.1 Teamarbeit bedeutet für uns
  • Gemeinsam gesetzte Ziele und Pläne verfolgen
  • Zusammen unseren Alltag planen, gestalten und bewältigen
  • Unsere pädagogische Arbeit zu reflektieren
  • Kritik annehmen, verarbeiten und weitergeben können
  • Gegenseitiges Vertrauen, Unterstützung und Sicherheit
  • Konflikte erkennen und lösen
  • Gegenseitiges Verständnis und Toleranz
  • Das verschiedene Persönlichkeiten und Charaktere konstruktiv miteinander arbeiten.
  • Wöchentliche Dienstbesprechungen

4.2 Das Team in der ARCHE
In der ARCHE arbeitet ein Team aus pädagogischen Fach- und Ergänzungskräften. Je nach Buchungsstunden der Eltern arbeiten Erzieherinnen und Ergänzungskräfte nach einem bestimmten Personalschlüssel partnerschaftlich individuell zusammen. Alle pädagogischen Mitarbeiter können bei Bedarf, jederzeit in allen Gruppen eingesetzt werden. Um den Qualitätsstandard unserer pädagogischen Arbeit mit den Kindern und ihren Familien zu erhalten, ist eine gut funktionierende und effektive Teamarbeit die unabdingbare Voraussetzung.
In unserer Kindertageseinrichtung finden jährlich Planungstage und Fortbildungen für alle Mitarbeiter statt. Es werden Inhalte und Schwerpunkte erarbeitet und die Arbeit reflektiert.
Weil die persönliche Weiterentwicklung in unserem Arbeitsfeld sehr wichtig ist, nehmen alle Erzieherinnen und Ergänzungskräfte regelmäßig an Fortbildungsveranstaltungen teil.
In unserer Kindertageseinrichtung stehen dem pädagogischen Personal Fachzeitschriften und Fachliteratur zur persönlichen Weiterbildung zur Verfügung.
Leiterin
Die Leiterin unserer Kindertageseinrichtung hat eine Zusatzqualifikation durch einen zweijährigen berufsbegleitenden Weiterbildungskurs des Diakonischen Werkes erworben und gibt so der ARCHE ein - keineswegs selbstverständliches - professionelles Leitungsprofil.
Pädagogische Fachkräfte
Die pädagogischen Fachkräfte sind ausgebildete Erzieherinnen.
Ergänzungskräfte
Alle Ergänzungskräfte unserer Einrichtung haben eine Ausbildung als Kinderpflegerin.
In der ARCHE können Praktikant/innen verschiedener Schularten mitarbeiten.
  •  Berufspraktikant/innen brauchen ein Anerkennungsjahr um ihre Ausbildung zum/r Erzieher/in abzuschließen.
  •  Erzieherpraktikant/innen arbeiten in einem sozialpädagogischen Seminar für zwei Jahre in pädagogischen Einrichtungen, bevor sie ihre schulische Ausbildung beginnen.
  •  Kinderpflegepraktikant/innen besuchen einmal in der Woche schulbegleitend die Kindertageseinrichtung.
  •  Auch Schüler/innen der Haupt- oder Realschule können ein Schnupperpraktikum in unserer Einrichtung absolvieren.
 
B     Pädagogik
 
1       Basiskompetenzen – Bildung von Kopf, Herz und Hand
 
Zur Bildung der gesamten Persönlichkeit der Kinder, unterstützen und fördern wir auf der Grundlage eines christlichen Menschenbildes folgende Basiskompetenzen:

1.1 Erwerb von Personalen Kompetenzen
  • Selbstwahrnehmung
  • Motivationalem Kompetenzen
  • Koknitive Kompetenzen
  • Physische Kompetenzen
1.2 Kompetenzen zum Handeln im sozialen Kontext
  • Soziale Kompetenzen
  • Entwicklung von Werten und Orientierungskompetenz
  • Fähigkeit und Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme
  • Fähigkeit und Bereitschaft zur demokratischen Teilhabe
1.3 Lernmethodische Kompetenz
  • Lernmethodische Kompetenz - Lernen wie man lernt
1.4 Kompetenter Umgang mit Veränderungen und Berlastungen
  • Widerstandsfähigkeit (Resilienz)
 
2. Themenbezogene Bildungs- und Erziehungsbereiche
Um den Anspruch, die Entwicklung der Kinder bestmöglichst zu fördern und gerecht zu werden, muss das pädagogische Angebot einer Kindertagesstätte ein möglichst breites inhaltliches Spektrum umfassen. Die breite inhaltliche Fächerung der Bildungs- und Erziehungsziele ist keine abgeschlossene Einheit, sondern ein anpassungsfähiges, erweiterungsfähiges und offenes Projekt. Sie gibt der pädagogischen Arbeit Orientierung und wirkt thematischer Beliebigkeit entgegen.
2.1 Wertorientiert und verantwortungsvoll handelnde Kinder
  • Wertorientierung und Religiosität
  • Emotionalität, soziale Beziehungen und Konflikte
2.2 Sprach- und medienkompetente Kinder
  • Sprache und Literacy
  • Informations- und Kommunikationstechnik, Medien
2.3 Fragende und forschende Kinder
  • Mathematik
  • Naturwissenschaften und Technik
  • Umwelt
2.4 Künstlerisch, aktive Kinder
  • Ästhetik, Kunst und Kultur
  • Musik
2.5 Starke Kinder
  • Bewegung, Rhythmik, Tanz und Sport
  • Gesundheit
3       Schwerpunkte unserer Einrichtung
3.1    Sprache – Bewegung – Wahrnehmung
Zum ganzheitlichen Lernen gehört unter anderem: Bewegung erfahren, ins Gleichgewicht kommen, eigenverantwortlich handeln, Körper-, Material- und Sozialerfahrungen machen.
Was wir „mit dem Kopf“ begreifen wollen, müssen wir sinnlich begreifen – mit allen Sinnen, mit den Händen und dem ganzen Körper. Kinder wissen das ganz instinktiv: Sie wollen erforschen, untersuchen, ausprobieren, also eigene konkrete Erfahrungen machen, besonders durch Bewegung. Dabei trainieren sie ihre Muskulatur, auch die Mundmuskulatur. Während sie die Umwelt begrifflich „erfassen“ – im konkreten wie übertragenen Sinn – entwickeln sie Sprache.
Denken, Empfinden, Sprache, Bewegung finden nicht unabhängig voneinander statt, sondern sind miteinander vernetzt. Bewegung hilft Sprache und Denken zu entwickeln und umgekehrt.
Je bewegungsaktiver Kinder sind, umso mehr fördern sie ihre Intelligenz.
Sprechen ist Erfahrungssache
Erfahrungen sammeln Kinder nur in der Bewegung.

Kinderwelt ist Bewegungswelt. Bewegung ist ein grundlegendes Bedürfnis von Kindern und sie brauchen diese in hohem Maße für eine optimale ganzheitliche Entwicklung.
Über die Bewegung:
•   Erschließt sich das Kind seine Umwelt
•   Eignet sich das Kind vielfältige Materialerfahrungen an
•   Erfährt das Kind vielfältige soziale Kontakte
•   Lernt das Kind, sich besser einzuschätzen, seine Bewegungen zu koordinieren und zu beherrschen. Seine Sicherheit im Umgang mit seinem Körper nimmt zu.
Die Entfaltung der kindlichen Persönlichkeit (Gefühlsleben, kognitive und geistige Entwicklung, Sozialverhalten, Kommunikation) vollzieht sich vorwiegend über ihre Bewegung und über ihre Wahrnehmung.
Die Förderung der Wahrnehmung erfolgt beim Kind in besonderer Weise über Bewegung. Je vielfältiger und umfangreicher die Bewegungsangebote für das Kind sind, desto besser sind auch die Möglichkeiten für eine umfassende Schulung der Wahrnehmung. Eine differenzierte Wahrnehmungsfähigkeit wiederum ist die Voraussetzung für koordiniertes und damit sicheres Bewegungshandeln.
Ohne Wahrnehmung keine Bewegung,
ohne Bewegung keine Wahrnehmung

 
3.2 Funktionsbereiche
Den Kindern steht eindeutiges Beschäftigungsmaterial zur Verfügung.  Alle Materialien sind speziell für die einzelnen Funktionen ausgewählt und die Kinder können sich damit großräumig und intensiv auseinandersetzen. Die einzelnen Bereiche werden auch gruppenübergreifend angeboten und bieten somit die Möglichkeit, Kinder aus anderen Gruppen zu treffen, kennenzulernen und gemeinsam zu spielen.
Mathematische Bildung
Für die Entwicklung mathematischer Kompetenzen ist es wichtig, Kindern grundlegende mathematische Erfahrungsbereiche regelmäßig anzubieten (z.B. Zahlen, Zahlwörter, Messvorgänge, Formen, Räume).
Vieles, was Kinder im Alltag erleben und verrichten und vieles, mit dem Kinder spielen und was sie bearbeiten, enthält mathematische Grunderfahrungen die oft gar nicht bewusst wahrgenommen werden. Mathematische Lerninhalte sind fast überall zu entdecken, wie z.B. bei Fingerspielen, Tischspielen, Würfelspielen, in Reimen, Abzählversen und rhythmischen Spielangeboten.
Darüber hinaus sind uns gezielte Lernangebote wichtig, in denen Kinder „mathematische“ Denk- und Handelsweisen erproben und einüben können.
Medienbildung
Hier werden den Kindern verschiedene Geräte angeboten die die Kinder selbst bedienen, ausprobieren und benutzen können. Sie lernen den Umgang und die Funktionen kennen und mit Lernspielen zu arbeiten.
Naturwissenschaften und Technik
Wir wollen den Forschungsdrang der Kinder aufgreifen und durch attraktive Lernangebote weiterführen. Im Vordergrund stehen für uns das nachhaltige Interesse für dieses Thema und der Erwerb von lernmethodischen Kompetenzen. Das Interesse der Kinder lässt sich durch spannende Lernangebote aus den verschiedensten Themenbereichen wecken.
Musik- und Rhythmik
Die Kinder haben die Möglichkeit, selbständig und eigenverantwortlich, die verschiedenen Instrumente kennen zu lernen, diese auszuprobieren und mit ihnen zu experimentieren. Auch selbst hergestellte Instrumente stehen den Kindern zur Verfügung.  
Bewegung und Turnen
Unser Turnraum liegt im Untergeschoss der ARCHE. Er bietet viel Platz zur Bewegung und ist mit verschiedenen Turngeräten und motopädagogischen Kleingeräten ausgestattet. Jede Gruppe nutzt den Raum einmal wöchentlich am Vormittag zum angeleiteten Turnen, sowie zwischendurch für Bewegungsspiele und rhythmische Angebote.
Bei großen Regenperioden nutzen wir den Raum verstärkt, um dem großen Bewegungsdrang der Kinder gerecht zu werden. Am Nachmittag bieten wir noch einmal speziell ausgewählte Turn- und Sportstunden zum gezielten Trainieren des Bewegungsapparates an.
In bestimmten Abständen wird der Turnraum zur Bewegungsbaustelle. Die Kinder haben hier die Möglichkeiten ihren Bewegungsdrang abzubauen und gleichzeitig sammeln sie Erfahrungen mit verschiedenen Materialien, z.B. Bälle, Matten, Langbank, Rhythmik Geräte, Tücher, Seile, Materialien aus dem lebenspraktischen Bereich usw. Besonders die Körperwahrnehmung und die gesamten Funktionen der Motorik werden gefördert und weiterentwickelt. Die Kinder lernen ihren Körper kennen und erfahren ihre Grenzen z.B. Erschöpfung, Ausdauer, Mut oder Atemlosigkeit. Das gemeinsame Spiel ermöglicht dabei auch eine aktive Auseinandersetzung mit anderen Kindern.
Lesebereich
Unsere Leseecke ist im hinteren Flügel zu finden. Sie bieten den Kindern eine große Auswahl an Geschichten,- Bilder- und Sachbücher. Die Kinder treffen sich hier, um gemeinsam Bücher anzuschauen, sich zu unterhalten oder um sich einfach aus der Großgruppe zurückzuziehen.
Mehrzweckraum
Etwas abseits im hinteren Bereich unseres Hauses findet man unseren Phantasieraum. In einer Ecke ist ein Snoezelenbereich eingerichtet. Hier können die Kinder ganz bewusst entspannen, ruhig werden und sich erholen.
Verschiedene Lichtspiele, Spiegel, Sinnesangebote und Musik verbreiten eine beruhigende, sinnliche Atmosphäre. Der Raumes lädt auch zur  Bewegung, Rhythmik, Körper,- oder Materialwahrnehmungen an.
 
 
3.3    Individuelle Angebote
In den Räumen unserer Kindertageseinrichtung gibt es auch immer wieder individuell wähl- und wechselbare Angebote, wie zum Beispiel:
Rhythmik, Hauswirtschaft, Naturbegegnungen, Märchenerzählungen, Kreativangebote, lebenspraktische Angebote usw.
 
3.4    Rituale – immer wiederkehrende Abläufe
Regelmäßig wiederkehrende Rituale strukturieren den Alltag und machen Werte wie Wahrheit, rechtes Handeln, Frieden, Liebe oder Gewaltlosigkeit erlebbar. Rituale regeln das soziale Miteinander, stärken die Verlässlichkeit, geben Halt und erleichtern den Tagesablauf. Rituale sind sozial gestaltete Aktionen zu alltäglichen Anlässen. Sie regeln das soziale Miteinander von Tagesbeginn an bis zum Gute-Nacht-Ritual.
Rituale helfen Ängste und Unsicherheiten zu überwinden, Brücken zu bauen, Krisen zu überstehen, Verbindungen herzustellen, neue Sichtweisen zu bekommen, neue Werte und Ziele zu setzen.
Der Sinn guter Rituale ist Strukturierungs- und Orientierungshilfe im Alltag. Regeln und Werte geben Kindern Schutz und Sicherheit. Sie entsprechen ihrem natürlichen Ordnungsbedürfnis und fördern ihre Selbständigkeit, denn Wiederholung macht stark und selbstsicher.
•   Morgenkreis
Begrüßung, Gebet, Morgenlied, situationsorientierte Gespräche, Kreisspiel, Fingerspiel
•   Rituale rund ums Essen
Hände waschen, Tischgebet, Esskultur vermitteln, Gespräche, Tisch abräumen
•   Geburtstagsfeier
Geburtstagslied, Geschichte, Geschenk, Geburtstagskarte, Geburtstagsessen
•   Abläufe in der Freispielzeit
Regeln zum Besuch der Spiel- und Funktionsbereiche, Umgang mit Materialien, Aufräumen und einordnen
•   Kirchliche und traditionelle Feste im Jahreskreis
•   Entlassungsritual
Abschlussausflug, Abschlussfeier, Übernachtungsfest
3.5    Religion - unser christlicher Auftrag
Als Evangelisch-Lutherische Kindertageseinrichtung orientieren wir die religiöse Glaubensvermittlung am Jahreskreis mit den damit verbundenen Höhepunkten (z.B. Osterzeit, Erntedank, Nikolaus, Adventzeit mit Weihnachten). Mit biblischen Geschichten, Rollenspielen, Liedern oder Tänzen vertiefen und erweitern wir die Bibelinhalte in die Erfahrungswelt der Kinder. Ganz intensiv ist die Zusammenarbeit mit unserem Pfarrer. Wir gestalten gemeinsam Gottesdienste und Tauffeiern oder besuchen unser Gotteshaus zu bestimmten Anlässen. (Erntedank, Weihnachten ...)
Durch das Beobachten von Wachstumsprozessen oder das bewusste Miterleben der Jahreszeiten wird durchgehend der Kontakt zur Natur hergestellt. Diese beständigen Naturerfahrungen können die Fähigkeit zum Staunen und zur Ehrfurcht vor Gott, sowie das Bedürfnis zum Erhalt der Schöpfung wachsen lassen.
Das Gebet stellt für uns durch das Bitten und Danken ein wichtiges Mittel zur Entlastung und zum „Abgeben können“ von Sorgen und Nöten dar und dient so der Gesunderhaltung der Seele durch die Sprache.
Religiöse Lieder und Tänze sind geeignete Mittel, auf kreative Weise die Schöpfungskraft zum Ausdruck zu bringen. Damit werden Freude und Offenheit für den christlichen Glauben gefördert.
Das vermitteln christlicher Werte im Tagesablauf ist der wichtigste Ansatzpunkt zur Förderung der Basiskompetenzen, besonders zum Handeln im sozialen Kontext.

4      Mittel und Methoden pädagogischen Handelns
4.1    Bedeutung von Spiel / Freispiel / gezieltes Angebot
Die Bedeutung des Spiels für die Entwicklung des Kindes
„Das Spiel dieser Zeit ist ... nicht Spielerei; es hat hohen Ernst und tiefe Bedeutung;
nähre es Mutter, schütze, behüte es, Vater! ...
Die Spiele dieses Alters sind die Herzblätter des ganzen künftigen Lebens; denn der ganze künftige Mensch entwickelt sich und zeigt sich in denselben in seinen feinsten Anlagen, in seinem inneren Sinn. Das ganze künftige Leben des Menschen bis dahin,
wo er seinen letzten Fuß wieder aus demselben setzt, hat in diesem Lebenszeitraum seine Quelle.“

 
Friedrich Fröbel
 
Das Spiel ist für das Kind und seine Entwicklung von großer Bedeutung. Das Spiel des Kindes ist intensiver und qualitativ anders als das Spiel der Erwachsenen. Für das Kind ist Spielen die fast ausschließliche Lebensform. Ist in der Erwachsenenwelt die Trennung von Spiel und Arbeit bzw. Lernen selbstverständlich, so ist es für die Entwicklungsstufe des Kindes im Elementarbereich charakteristisch, dass es eben diese Unterscheidung nicht gibt: Spielen bedeutet auch gleichzeitig Lernen und Arbeiten.
Im Spiel setzt sich das Kind mit sich selbst und seiner Umwelt intensiv und entsprechend seines Entwicklungsstandes auseinander. Im Spiel lernt es, begreift es, und entwickelt aktiv seine emotionalen, kognitiven, sozialen und motorischen Fähigkeiten.
Wichtigste Voraussetzung für das Spiel des Kindes ist, dass das Kind freiwillig spielt, denn nur wenn das Kind aus eigener Motivation heraus spielt, kann das Spiel die kindliche Entwicklung in der genannten positiven Weise fördern. So ist es leicht nachzuvollziehen, dass das freie Spielen in unserer Kindertageseinrichtung einen sehr hohen Stellenwert besitzt. Seine äußeren Rahmenbedingungen werden sorgfältig geplant und gestaltet, damit Kinder in unserer Einrichtung viel Zeit, ansprechende Räumlichkeiten und Spielpartner für ihr Spiel finden, und so in ihrer Entwicklung ganzheitlich gefördert werden können.
Ein Kind lernt beim Spielen. Es spielt jedoch nie, um zu lernen, sondern weil es Freude an seiner Tätigkeit hat.
 
Freispiel
Im Tagesablauf unserer Kindertageseinrichtung nimmt das Freispiel viel Zeit in Anspruch. Freispiel bedeutet größtmögliche Freiheit der Kinder in ihrem Tun. Die Erzieherin ermöglicht diese Freiheit für die Kinder, indem sie ein Umfeld bereitstellt, in welchem die Kinder selbständig agieren und dieses überschauen können.
Die individuelle Raumaufteilung unserer Gruppenräume ist entsprechend den Bedürfnissen der Kinder gegliedert und fördert dadurch die unterschiedlichsten Lernerfahrungen. Es gibt Bauecken, Puppenecken, variabel nutzbare Tische, Konstruktionsflächen und Kreativplätze.    
In jedem Gruppenraum befindet sich eine ‘Zweite Ebene’, die zusätzliche Spielfläche und wichtige Rückzugsmöglichkeiten für die Kinder bietet.
Das Spielmaterial, das den Kindern zur Verfügung steht, ist auf das Alter der Kinder abgestimmt und besitzt einen hohen Aufforderungscharakter. So kann das Kind selbständig spielen, sein Denken und Handeln weiterentwickeln, ohne dass konkrete Spielvorgaben es in seiner Kreativität beeinträchtigen.
 
Während der Freispielzeit können die Kinder:                                      
•   alleine spielen oder sich einen Spielpartner suchen
•   aus dem vielfältigen Materialangebot selbst auswählen
•   die Dauer und den Verlauf ihres Spiels selbst bestimmen
•   die Rollenverteilung während des Spiels selbst festlegen
•   Gruppen bilden und diese wieder verlassen
•   sich ihrem Spiel entsprechend ihres Alters und ihrer Fähigkeiten schnell oder langsam, konzentriert oder weniger aufmerksam widmen
•   an gezielten Angeboten teilnehmen oder zuschauen
•   tun, was sie gerne möchten, das heißt spielen, zuschauen,ausruhen, helfen, malen, basteln, schneiden,bauen, springen, Bücher anschauen ...

Während des Freispiels gelten die bestehenden Gruppenregeln. Die Grenzen, die die Kinder während des Freispiels erfahren, sind nicht in autoritärer Weise von der Erzieherin gesetzt, sondern ergeben sich durch das Materialangebot, die Zeit, die anderen Kinder der Gruppe, durch die Kinderzahl und die vorhandenen Räumlichkeiten.
Für die Erzieherinnen stellt sich nun die Aufgabe, das Spiel der Kinder zu begleiten, wo nötig auch lenkend einzugreifen; d.h. die Erzieherinnen gehen auf die Bedürfnisse, Fragen und Fähigkeiten der einzelnen Kinder ein und leisten Hilfe zur Selbsthilfe.
Durch gezielte Beobachtung einzelner Kinder und auch der Gesamtgruppe sowie durch die persönliche Aufmerksamkeit wissen die Erzieherinnen um den Entwicklungsstand der Kinder. So können sie flexibel auf individuelle und gruppendynamische Veränderungen und Weiterentwicklungen reagieren.

Die Erzieherin hat während der Freispielzeit eine sehr vielseitige und anspruchsvolle Rolle:
•   sie überblickt zu jeder Zeit das Spiel der Kinder
•   die Kinder erfahren während des Freispiels viel Aufmerksamkeit und Zuwendung durch die Erzieherinnen
•   die Erzieherinnen lassen sich einladen zu einem Rollenspiel in der Puppenecke
•   sie betrachten die von den Kindern gemalten, gebastelten oder gebauten Kunstwerke, vermitteln Wertschätzung und sprechen mit den Kindern darüber
•   die Erzieherinnen leiten Kinder, die Hilfe brauchen, zum Spielen an
•   sie sind Kindern ohne Spielpartner Spielgefährtinnen
•   sie stören Kinder nicht bei ihrem Spiel und lassen ruhenden Kindern die nötige Zeit
•   sie helfen unruhigen Kindern Ausdauer zu entwickeln
•   die Erzieherinnen geben Kindern die Möglichkeit ihre Konflikte selbständig zu lösen, ohne sofort einzugreifen
•   sie beziehen die Kinder in die täglichen hauswirtschaftlichen Tätigkeiten mit ein (z.B. Blumen gießen, kehren, aufräumen)
•   sie beobachtet die Kinder und hält ihre Beobachtungen schriftlich fest
 
Das gezielte Angebot
Im Laufe des Tages haben die Kinder auch die Möglichkeit an gezielten Angeboten teilzunehmen.
Anders als beim Freispiel geht bei den gezielten Angeboten die Initiative von den Erzieherinnen aus. Das gezielte Angebot steht meist in inhaltlichem Zusammenhang zum aktuellen Projekt der Gruppe. Durch ein solches Angebot in Form einer Beschäftigung mit einer kleinen Gruppe von Kindern sollen vorhandene Kenntnisse der Kinder zielgerichtet erweitert oder neue Erfahrungen vermittelt werden.
Das gezielte Angebot gibt Denkanstöße, stellt den Kindern alternative Sichtweisen eines Sachverhalts dar und vermittelt grundlegende Erfahrungen, die die Kinder ohne Anleitung nicht machen würden.
Die gezielten Beschäftigungen ergeben sich aus situationsorientierten Anlässen und beziehen sich thematisch auf das Bayerische Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz.
Einige Beispiele gezielter Angebote:
•   Experimente
•   Schneidübungen
•   Naturerfahrungen
•   Sinnesübungen
•   Liedeinführungen
•   Gesunde Ernährung
•   Religiöse Einheiten
•   Rollenspiele
•   Theaterspiele
•   Malarbeiten mit verschiedenen Techniken, Materialien und Farben
•   Turn, - Rhythmik, - und Bewegungsstunden
•   Spracheinheiten (Fingerspiele, Reime, Verse, Gedichte)
•   Verschiedene Möglichkeiten zum kreativem Gestalten: prickeln, reißen, kneten, knüllen, weben, sticken, knüpfen, kleben, schneiden, formen
•   Umgang mit Zahlen und Buchstaben
An den einzelnen Tagen bieten wir individuell an …
•   Vorschularbeit (z.B. Zahlenland, Experimente, der Umgang mit Arbeitsblätter, Mandala, Schwungübungen usw.)
•   Sport
•   Schwimmen
•   Bastelangebote
•   Rhythmische Bewegung  u.v.m.
Kinder die nicht daran teilnehmen, können sich bei Angeboten in den Gruppen beteiligen.
  
4.2    Unser Tagesablauf
  • Frühdienst:                            7:00Uhr- 8:30 Uhr in der Bienengruppe
  • Morgenkreis:                           8:30Uhr- 8:45Uhr Begrüßung und Einstieg in den Tag
  • Beschäftigungskreis:                8:45Uhr- 9:15Uhr Mit pädagogischen Inhalten der aktuellen Projektthemen
  • Gemeinsames Frühstück:         9:30Uhr- 10:00Uhr anschließend
  • Freispielzeit:                            Pädagogische Angebote, Bewegung, freies Spielen, Naturbegegnungen, Gartenspielzeit, Spaziergänge, Tischspiele, Vorlesen
  • Gemeinsames Mittagessen:     12:30Uhr- 13:00Uhr Mit warmen Essen oder mitgebrachter Brotzeit
  • Mittagsbetreuung- Ruhephase:  13:00Uhr- 14:00Uhr und/oder
  • Nachmittagsangebote:              13:00Uhr- 14:15Uhr Die Nachmittagsangebote sind individuell gewählt und situationsorientiert Vorschule, Sport, Naturangebot, Rhythmik
  • Spätdienst:                              14:30Uhr- 16:15Uhr in der Schmetterlingsgruppe

4.4    Gestaltung von Übergängen
4.4.1 Elternhaus – Kindertageseinrichtung
Der Übergang von der Familie in unsere Kindertageseinrichtung hat für uns einen hohen Stellenwert.
Wir gehen auf die Bedürfnisse der Kinder und der Eltern ein, und gestalten dementsprechend die Übergangszeit und die Eingewöhnungsphase.
•   Die Aufnahme des Kindes sollte nicht unmittelbar vor dem Wiedereinstieg in die Berufstätigkeit oder der Geburt eines Geschwisterchens sein.
•   Es werden nicht alle Kinder gleichzeitig zur Eingewöhnung eingeladen.
•   Schnupper- und Informationstag
Die „NEUEN“ Eltern und Kinder werden vor Beginn der Kindergartenzeit zu einem Schnupper – und Informationstag eingeladen. An diesem Tag haben die Eltern und die Kinder noch einmal die Möglichkeit, die Räumlichkeiten unserer Arche und die Gruppe näher kennen zu lernen. Es werden Informationen ausgetauscht und offene Fragen besprochen.
•   Vorbesuche der Kinder
Die Eltern können mit der Gruppenleitung ihres Kindes einen Termin für einen Schnuppertag vereinbaren. An den Schnuppertagen können die Eltern mit dabei sein, oder ihre Kinder auch einmal für kurze Zeit allein lassen. Gemeinsam mit den Eltern werden evtl. noch weitere Schnuppertermine für die Eingewöhnung des Kindes abgesprochen.
•   Einladung der zukünftigen Familie zu Festen und Veranstaltungen
•   Die Kindergartenzeit beginnt – Eingewöhnungsphase
In der ersten Woche sind die Kinder nur ca. zwei Stunden täglich zum Eingewöhnen in der Gruppe.
Die Eltern und das Kind werden von der Erzieherin begrüßt und in den Gruppenraum geführt.
Die Erzieherin versucht vorsichtig und ohne drängen über Spielangebote oder Beteiligung am Spiel des Kindes, Kontakt zu ihm aufzunehmen.
     Sorgfältige Beobachtung der Interaktion zwischen Elternteil und Kind ist notwendig, um Anhaltspunkt für eine kürzere oder längere Eingewöhnungszeit zu finden. Bei Bedarf bleiben die Eltern zeitweise noch in der Gruppe, aber verlängern ihre Abwesenheit Stück für Stück. Die Eltern haben die Möglichkeit sich in unserer Elternecke aufzuhalten. In den ersten Wochen sollen die Eltern telefonisch erreichbar sein.
•   Zum Trösten etwas Vertrautes
In der Anfangszeit hat die Erfahrung gezeigt, dass die Kinder sich leichter eingewöhnen, wenn sie einen persönlichen Gegenstand von zu Hause, z.B. Kuscheltier, Schmusetuch in den Kindergarten mitbringen.
•   Pädagogische Planung
In den ersten Tagen gestalten wir unsere gezielten, pädagogischen Einheiten zu den Themen:   
  • Neubeginn, Eingewöhnung und Kennenlernen
  • zur Begrüßung bekommen die Kinder ihr Gruppensymbol
  • Kennen Lernspiele und Lieder im Stuhlkreis
  • Rollenspiele
  • Erleben und Kennenlernen der Räumlichkeiten und Spielmöglichkeiten
4.4.2 Kindertageseinrichtung – Schule
Zusammenarbeit mit der Grundschule
Kinder sind in der Regel hoch motiviert, um sich auf den neuen Lebensraum Schule einzulassen. Dennoch ist der Schuleintritt ein Übergang in ihrem Leben, der mit Unsicherheit einhergeht. Die Kinder für die Schule aufnahmefähig zu machen und die Schule aufnahmefähig zu machen für die Kinder – dies ist ein aufeinander bezogener Prozess und eine gemeinsame Aufgabe von Eltern, Erzieher und Schule. Wenn Kinder auf vielfältige Erfahrungen und Kompetenzen aus ihrer Zeit in einer Tageseinrichtung zurückgreifen können, sind die Chancen hoch, dass sie dem neuen Lebensabschnitt mit Stolz, Zuversicht und Gelassenheit entgegensehen.
Es ist unser Ziel und unsere Aufgabe, die Kinder langfristig und angemessen auf diesen Übergang vorzubereiten. Das beginnt schon am Tag der Aufnahme. Die Anschlussfähigkeit steht in den ersten Jahren nicht immer im Vordergrund, schwingt aber im Hintergrund stets mit. Sie bezieht sich auf die Stärkung der Basiskompetenzen und auf die Entwicklung schulnaher Kompetenzen, auf denen die Schule aufbauen kann. Interesse, Vorfreude und damit Bereitschaft zu wecken, ein Schulkind zu werden, sind ein weiteres Ziel.
1. Übergangsbegleitende Projekte in der Tagesstätte
•   Fallbesprechungen im Team
•   Beobachtungsprotokolle
•   Entwicklungsgespräche mit den Eltern
•   Abschlussgespräch zur Schulfähigkeit
•   Wöchentliche Kleingruppenarbeit mit den Vorschulkindern
•   Verkehrserziehung mit Schulwegtraining
•   Abschiednehmen / Neuanfang wird thematisiert
•   Abschlussfeiern in den einzelnen Gruppen
•   Abschlussausflug
•   Übernachtungsfest in der Kindertageseinrichtung
•   Gutschein für einen Besuch in der ARCHE
•   Erste-Hilfe-Kurs
1. Übergangsbegleitende Angebote mit der Grundschule
Festgelegte und individuelle Aktionen und ein regelmäßiger Kontakt mit den Lehrern helfen den Kindern den Übergang zur Schule vorzubereiten.
•   Am ersten Schultag besuchen die Erstklässler ihre „alte“ Gruppe
•   Gespräch/ Austausch und Jahresplanung mit den Lehrern
•   gemeinsamer Elternabend zum Thema Schulreife
•   Besuche der Schulkinder in den Ferien
•   Wir laden die Schulkinder zu unserem Laternenumzug ein
•   Hospitation in der Ersten Klasse
•   Gespräch zwischen Lehrer und Erzieher zur Entwicklung und bei Auffälligkeiten
•   Lehrkräfte kommen in unregelmäßigen Abständen in die Kita
•   Vorschulkinder gehen in eine Klasse und erleben eine Schulstunde
•   Pausenbesuch der Vorschulkinder
•   Besuch des Katzenkopffestes
•   Je nach Möglichkeit werden gemeinsame Schlittenfahrten, Theaterbesuche, Spieltage oder Schwimmbadbesuche organisiert.
 
C     Beteiligung und Kooperation
1       Familienarbeit
Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit den Eltern
Für unser Selbstverständnis als Kindertageseinrichtung im Sinne der Arche enthält die Noahgeschichte einen sehr wichtigen Aspekt:
Nicht Noah allein wird gerettet. Vielmehr weist Gott Noah an, seine Familie mit in die rettende Arche aufzunehmen. Wir nehmen in die ARCHE nicht nur Kinder auf, um sie zu betreuen, zu bilden und zu erziehen, sondern auch die Familien dieser Kinder. Das geschieht zum einen ganz konkret durch den Kontakt mit den Eltern, z.B. beim Bringen und Abholen, Elterngesprächen, an Elternabenden und vielen anderen Gelegenheiten im täglichen Zusammentreffen.
Zum anderen aber auch durch die Person des Kindes selbst, das geprägt ist von den Beziehungen und Einstellungen seiner Familie, und sie dadurch immer mit in die Kindertageseinrichtung bringt.
1.1    Die ARCHE - offen für die ganze Familie
Die ARCHE ist offen für die ganze Familie, entsprechend dem Auftrag des Gesetzgebers (Kinder- und Jugendhilfegesetz KJHG §22):
Grundsätze der Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen
(1) In Kindertagesstätten ... in denen sich Kinder für einen Teil des Tages oder ganztags aufhalten ... soll die Entwicklung des Kindes zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit gefördert werden.     
(2) Die Aufgabe umfasst die Betreuung, Bildung und Erziehung des Kindes. Das Leistungsangebot soll sich pädagogisch und organisatori

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